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[1r] Dis hie nach geschriben legend ist daz Throyer büch
gar ordenlichen gesetztt.


1   Ecuba vil sorgen pflag,
2 Da si bi hertze lïbe lag,
3 AnPriamo, ierem werden man.
4 Gros wunder tuwingen do began
5 Das wunder schönne süsse wib,
6 So das ir künscher rainer lib
7 Von schreken jomers nott gewan.
8 Sy duchtt ain vackel wunnesan
9 Wer ir gewachssen an der stund
10 Von ir wiblichs hertzen grund,
11 Dü söltt wessen guldin.
12 Dar umb ir nott und och ir pin
13 Wurdentt gar unmaussen gross,
14 Das es den edlen held verdross.
15 Mit armen tuwang er si nächer bas,
16 Sines hertzen trutt, ön allen hass.
17 Er fragtte si was ir were.
18 Die küschen sälden berre
19 Gab im antwurtt unde sprach:
20 ‘Küng, da dulde ich ungemach

21 Von schlaffender arebaitt.’
22 Er batt daz im do ward gesaitt
23 Von ir des grimen trömes won.
24 Das do im ward kund geton.
25 Er batt sie durch ir zucht getagen
26 [1v] Untz das es begunde tagen.
27 In jomers hertzen si do lag:
28 Ze hand ward gekündett der tag.
29   Des lantz herre nit lenger baitt,
30 Von der vil künschen er do schraitt
31 Uff ainen palast, da er vand
32 Die maister sin. in ward bekantt
33 Und och vil schnellenklich geseitt
34 Des schweren tromes underscheid.
35 ‘Nun wol uff, helede, ·k·e·t·v·t·s:
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